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Mittwoch, 9. November 2011

Plapperheinis Laberkiste. Markenkern.

Die CDU sei insgesamt "gut beraten, wenn sie an ihrem Markenkern der inneren Sicherheit festhält". Sagt ein ehemaliger CDU-Innensenator in Berlin über einen, der Zäune errichten läßt, damit Obdachlose nicht zu ihrem Quartier unter einer Brücke gelangen können.

In Hamburg wird der "Markenkern der CDU" vermißt, die Stadt sei so autofahrerunfreundlich geworden. "Merkel entkernt die CDU", heißt es in der SZ. Der Bonner Generalanzeiger sieht "Die Union ... Marke ohne Wert". Die NRW-SPD will "zurück zum Markenkern". Und so weiter und so fort. Hatte man bisher gedacht,  CDU, SPD oder andere ähnliche Gebilde seien Parteien, stellt sich nun heraus: Sind sie nicht, sie sind Marken, so wie ALDI oder das Posaunenwerk der evangelischen Kirche Hessen-Nassau – "es lohnt sich (, sich) für diese große Marke der EKHN einzusetzen" – oder DIE LINKE, wo es beim letzten Parteitag (aus dem Kreisverband Krefeld) hieß, der Markenkern der Linken dürfe nicht aufgeweicht werden. Glück auf im Betonbau.

Man möchte, leicht abgewandelt, mit Wilhelm II. sagen: Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur Marken.

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