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Montag, 7. November 2011

Mehrdimensionales Denken

Alle Welt redet von 3-D-Filmen, -Kameras, -Fotoapparaten -Fernsehern. Der Blick in die Tiefe ist das Gebot der Stunde. Beim Denken allerdings erfreuen sich bei denselben Leuten weiterhin die binären Schematisierungen, die für die Fundamentalismen dieser Welt unverzichtbar sind, besonders großer Beliebtheit, und wenn einer mal simples Farbendenken im schwarzweißen Raum betreibt, dann schütteln zwanzig andere den Kopf und glauben, es würde ihnen nicht schaden, ihre Nervenzellen auf diese Weise durcheinanderzubringen. Forscher sind inzwischen in der Lage, die "Tätigkeit" der Synapsen in 3 D zu betrachten; nur um die Ergebnisse ihrer Betrachtungen fruchtbar zu interpretieren, braucht es mehr als die traditionellen dyadischen Schemata. Verändertes Sehen führt nur dann zu verändertem Denken, wenn die Sicherheiten logischer Denkmuster wenigstens zeitweise und provisorisch in Frage gestellt werden. Leider ist das einfache Denken vor allem eines: einfacher. Beim Sehen hilft die Brille. Was hilft beim Denken?

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