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Mittwoch, 27. Juli 2011

Verplempern

Mit dem Leben ist es wie mit dem Geld. Die einzige Art, tatsächlich etwas davon zu haben, ist es, dieses in Umlauf, in Bewegung zu bringen. Manche nennen das "verplempern". Das ist eine naive Denkweise. Denn was wäre die Alternative? Der eine verplempert sein Leben mit Musikmachen, der andere mit dem Plattsitzen des Hinterns in einem Büro, und wieder ein anderer wechselt ständig die Reifen, anstatt zu fahren.

1 Kommentar:

  1. Lieber Lyriost,

    wie das? Ein Hymnus auf die Verfallenheit an das Man, ein Pecca fortiter gegenüber dem "Verplempern" des Lebens? Und das obwohl der große Benn in Steinwurfweite zu Lyriost dem "Fahren", pardon! dem Verplempern so abhold war und schmerzliche Entsagung nahelegte:

    "Vergeblich das Fahren,
    Spät erst erfahren Sie sich:
    Bleiben und stille bewahren
    Das sich umgrenzende Ich."

    Späte Grüße an Sie!

    Dr. B. Denken

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Danke für den Kommentar.