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Dienstag, 15. Februar 2011

Duchamps langer Atem

Muß man nicht die Frage stellen, ob das Werkzeug der versuchten Destruktion in der Kunst denselben Charakter haben kann wie etwas, was Objekt dieser Destruktion ist, und ob das Destruktionsmittel nicht seinerseits Objekt von Destruktion sein kann, ja sein sollte? Andererseits ist es dann aber auch so, daß der Vorgang der Destruktion durch die Reibung der Objekte gleichsam Kunstcharakter entwickelt. Und so fort. Permanente Ästhetisierung der Destruktion des ästhetischen Scheins. Und ganz nebenbei eine Verschmelzung dieses Scheins mit massenpsychologischen Aspekten. Destrukunst.

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